Rehkitzsuche

Jeder Landwirt sowie Jagdpächter kennt sie, die Rehkitzsuche. Die Ricken setzen ihre Kleinen kurz nach der Geburt ins Hohe Gras, gut geschützt vor Fressfeinden, jedoch schutzlos vor den großen und leistungsfähigen Mähwerken der Landwirte. Vor jeder Mahd sollte man die Felder begehen um nach den Kitzen zu suchen und diese vor dem Mähtod zu retten. Denn nicht nur für ein Kitz ist es schrecklich übermäht zu werden, sondern auch für den Landwirt ist es eine große psychische Belastung ein junges Tier ungewollt schwer zu verletzen oder gar zu töten. Das Problem bei der herkömmlichen Suche mit Hunden ist in der Regel, dass die Kitze oft nicht gefunden oder übersehen werden, da sich diese vor ihren Feinden auf den Boden pressen und in den ersten Tagen keinen Eigengeruch besitzen. Somit können auch Hundeführer die Kitze oft nicht entdecken. Hier möchten wir mit unserer Wärmebildtechnik helfen und unterstützen.

Die Vorgehensweise:

Wir befliegen mit unseren Hexakoptern und  angehangener Thermalkamera die Wiesenflächen in einer Höhe von ungefähr 15 bis 20 Metern. Dabei wird der Pilot inkl. einem Spotter (Jagdpächter, Landwirt, Helfer) auf Monitoren das Bild überwachen und bei Auffälligkeiten den Flug unterbrechen. Der Pilot bleibt dann mit dem Copter über der Fundstelle stehen und weist, einen auf dem Feld befindlichen Helfer, per Funk ein. Der vor Ort Eingewiesene erteilt eine Rückmeldung über einen Fund, markiert die Stelle oder birgt das Kitz unter Anweisung der Jäger/in oder Jagdpächter/in an den Feldrand wo die Ricken es in der Regel abholen. 

Was wird benötigt und wann wird geflogen:

In der Regel wird in den frühen Morgenstunden geflogen. Da die Kitze selbst nur über eine geringe Körpertemperatur verfügen (20-24°C) ist es wichtig sehr früh zu fliegen. Durch Sonnenerwärmung wird es im laufe der Zeit immer schwieriger Kitze zu finden und Fehlfunde durch Graslichtungen oder Erdhaufen häufen sich. 

Benötigt werden jegliche Helfer! Egal wer, helfen kann jeder! Zur Suche empfehlen wir fester Schuhwerk und Handschuhe. Am besten Einweg, da Textilhandschuhe oft den Körpergeruch durch Schweiß etc. tragen. Sollte dieser an das Kitz gelangen, besteht die Gefahr, dass die Ricke es nicht mehr an nimmt. 

Zur Suche bringen wir von Schwalmcopter die nötige Technik mit. Funkgeräte, Fluggerät sowie Thermalkamera

Was ist wichtig zu wissen? 

Auch wenn wir mit modernster Technik die Felder befliegen, gibt es immer noch keine 100 prozentige Sicherheit, dass nicht einmal ein Kitz übersehen wird. Wir möchten hier mit der vorhandenen Technik helfen und unterstützen, evtl. auch die Suche vereinfachen. Wir übernehmen keine Haftung, sollte es zu einem Übersehen kommen! Jedes gerettete Kitz zählt.

Flugverbotszonen müssen frühzeitig geklärt sein! Da wir in Deutschland kontrollierte sowie unkontrollierte Lufträume, aber auch Flugverbotszonen haben, brauchen wir frühzeitig vor der Mahd bescheid um vor Ort die Situation einschätzen zu können und um eine evtl. benötigte Aufstiegsgenehmigung zu beantragen! Sollte eine Genehmigung benötigt werden, muss über den Einsatz entschieden werden trägt der Auftragsgeber die Kosten.

Wie beauftragen Sie uns...

Rufen Sie uns einfach oder senden Sie uns eine E-Mail. Bitte senden Sie uns vorher ein Bildoder einen Standort des zu befliegenden Feldes, damit wir genügend Zeit haben alle Gegebenheiten vorher abzuklären.

Auch wenn die Mahd wetterabhängig ist, wäre es für uns hilfreich wenn Sie die Zeit der Mahd ungefähr eingrenzen könnten. 

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Tel.: +49 172 56 43 015

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